Baufinanzierung durch Eigenleistung senken
Die Eigenleistung ist ein gutes Mittel, um die
Baufinanzierung
günstiger zu gestalten. Wer handwerklich begabte Bekannte oder
auch Verwandte hat und wer selbst zupacken kann, wird beim
Baugeld ordentlich Kosten einsparen. Dies lohnt sich allerdings
nur, wenn der Bauherr selbst bauen wird, nicht bei bereits
gebauten Immobilien, das ist klar. Die Baukosten werden durch
die Eigenleistung extrem minimiert, was das
Baudarlehen
günstiger werden lässt. Aber Vorsicht: Wo Expertenwissen
gefordert ist, sollten keine Laien arbeiten! Da nützt die
Einsparung bei der Hausfinanzierung so gar nichts, wenn ein Laie
die Elektronik erledigt und nichts funktioniert anschließend.
Also lohnen sich Eigenleistungen da, wo kein Expertenwissen
verlangt wird, etwa die Malerarbeiten kann auch ein Laie
übernehmen, um beim
Baukredit zu sparen.
Was leider zu häufig
passiert, ist, dass insbesondere jene, die die
Baufinanzierung
anbieten, also die Banken oder Bausparkassen, die
Eigenleistungen schönreden. Da werden Einsparungen angepriesen,
die allerdings häufig nicht derartig hoch sind, wie angekündigt.
Eine Reduzierung der Baufinanzierung um 50 Prozent sollte man
wahrlich nicht erwarten; lediglich 20 Prozent sind, wenn es hoch
kommt, drinnen. Wer sich selbst überschätzt, wird noch weniger
bis gar nichts einsparen, der Hausbau wird nicht vorangehen und
bei der Baufinanzierung mit Eigenleistung wird letztendlich gar
nichts eingespart. Zu bedenken gilt es, dass alle Helfer zum
größten Teil wahrscheinlich einer alltäglichen Arbeit
nachzugehen haben, sodass die freie Zeit zum Helfen häufig knapp
bemessen ist. Wer auf diesen Nervenkrieg verzichten möchte,
entscheidet sich vielleicht doch eher dazu, die
Baufinanzierung
in der Höhe abzuschließen, wie man sie ohne Eigenleistung
abgeschlossen hätte.
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